Bagdad Blues
Die Radiolounge am 11. November 2008
„Bagdad Blues“
Eine akustische Langzeitstudie
Von Björn Blaschke
Der Beginn des Krieges gegen das Regime Saddam Husseins jährte sich am 20. März 2008 zum fünften Mal.
Innerhalb dieser fünf Jahre haben die 26 Millionen Iraker große Umwälzungen erfahren: von der Diktatur über die Besatzung zu einem völlig veränderten politischen System. Gleichzeitig haben sie Wellen brutalster Gewalt durchlebt: politischen Terror sowie alltägliche Kriminalität mit Raub, Mord und Entführung.
Wo stehen die Iraker heute, fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges? Und welche Langzeitfolgen haben die Auswirkungen des Krieges?
Björn Blaschke, gerade aus Amman zurück gekehrter ARD-Korrespondent, hat die Entwicklung beobachtet und portraitiert fünf Menschen, die der Krieg verändert hat.
Sein Fazit: fünf Jahre nach seinem Beginn ist kein Ende des Krieges in Sicht – und kein neuer Anfang für den Irak.
Coproduktion WDR/NDR/SR/SWR 2008 - Redaktion Gisela Corves
(Der WDR ist Mitveranstalter)


